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Die Hatune Foundation

27 JAHRE HELFENDE HÄNDE FÜR DIE ARMEN

NahostDie Hatune Stiftung ist eine nichtstaatliche Hilfsorganisation mit Sitz in Warburg, Nordrhein-Westfalen. Sie betreibt Hilfsprojekte in 19 Staaten weltweit, unabhängig von politischen und religiösen Institutionen. In weiteren 13 Staaten existieren Unterstützervereine, die die Projekte finanzieren.

Zweck der Stiftung ist die Hilfe für Arme, Schutzlose und Verfolgte auf der ganzen Welt. 

Die Stiftung setzt die Hilfsprojekte vor Ort mit lokalen, selbstständigen Untergruppen und Partnervereinen um. Ca. 2000 ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter bringen die Güter zu den Notleidenden.

So ist gewährleistet, dass der allergrößte Teil der Spenden die Bedürftigen auch erreicht, die Verwaltungskosten der Stiftung sind sehr niedrig.

DIE GRÜNDERIN

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Die Stiftung wurde gegründet von Schwester Hatune Dogan, einer syrischen Nonne, geboren 1970 in der Türkei. Seit über 25 Jahren hilft sie den Armen und Bedürftigen weltweit.

2010 erhält sie für Ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz.

Hatune Dogan wird 1970 in einem christlichen Dorf im Süden der Türkei geboren. Sie wächst als viertes von insgesamt zehn Kindern in einer Bauernfamilie auf. 1984 muss ihre Familie das Land verlassen, nachdem moslemische Nachbarn gedroht hatten, den Vater umzubringen. Die Familie flieht über Belgien nach Deutschland, wo sie sich in Paderborn niederlässt. Hatune ist derzeit 14 Jahre alt.

Mit 16 tritt sie in das syrisch-orthodoxe Kloster in Holland ein, jedoch nur unter der Bedingung, dass sie vor dem ewigen Gelübde die Möglichkeit zu Lehren und Studien erhält. In den folgenden Jahren lässt sie sich zur Krankenschwester, zur Psychotherapeutin und zur Seelsorgerin ausbilden, studiert Theologie und Geschichte, macht ihr Referendariat zur Gymnasiallehrerin und bereitet ihre Promotion vor.

Als sie für einen Vortrag nach Indien eingeladen wird und dort mit Leid und Armut der untersten Schichten konfrontiert wird, beschließt sie spontan, dort zu bleiben und zu helfen. Die Sr. Hatune Foundation entsteht. Von den Spendengeldern baut sie Häuser und Schulen, organisiert medizinische Grundversorgung und vermittelt Jugendliche in Jobs. Fortan lebt sie etwa das halbe Jahr in Indien.

Auf einer Veranstaltung im Frühjahr 2007 hört sie den Vortrag eines Journalisten über die Christenverfolgung im Irak. In einem Videofilm sieht sie, wie drei junge Männer exekutiert werden, weil sie an ihrem christlichen Glauben festhalten. Es hält sie nicht länger auf ihrem Platz. „Nachdem wir das gesehen haben, können wir uns doch nicht wieder zu Hause auf die Couch setzen und weiterleben wie bisher!“, ruft sie, „Wir müssen etwas tun!“

Wenige Tage später bricht sie zu ihrer ersten Reise zu christlichen Flüchtlingen in den Nachbarländern des Iraks auf. Sie bereist erst Syrien, dann Jordanien, die Türkei und Ägypten. Sie trifft dort auf stark traumatisierte Mädchen und Frauen. Viele wurden entführt, entstellt, missbraucht und vergewaltigt. Andere mussten zusehen, wie ihre Männer und Kinder brutal ermordet wurden, oder sie fanden deren zerstückelten Leichen. Sr. Hatune hört zu, tröstet, besorgt Nahrungsmittel und Medizin, gibt den Familien Geld für die Miete. Sie muss erfahren, dass die christlichen Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern ebenfalls unter Diskriminierung und Not leiden. Viele haben keine andere Wahl, als ihre Töchter zur Prostitution zu zwingen, um zu überleben. Sr. Hatune unterstützt diese Familien, damit die Mädchen sich nicht mehr verkaufen müssen.

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In den Medien wurde über Sr. Hatune und ihr Engagement für irakische Christen schon berichtet: Report München der ARD sendete im August 2008 einen Beitrag darüber. Im März 2015 ist sie Gast bei Frank Elstners Menschen der Woche. Das Thema der verfolgten Christen im Irak ist seit der Debatte um eine EU-weite Aufnahme von Flüchtlingen und den ersten in Deutschland eingetroffenen irakischen Flüchtlingen immer wieder von öffentlichem Interesse.

Unsere botschaft

Die Stiftung orientiert sich an den Taten und Worten Jesu

Vier Aspekte sind uns dabei wichtig:

Für Andere da sein

Teilen

Lieben

Lehren

Die ursprüngliche Arbeit ruht auf fünf Pfeilern: Für die Ärmsten der Armen organisieren wir:

Nahrung

Gesundes Trinkwasser (Brunnenprojekte)

Wohnraum (Hausbauprojekte)

Gesundheitsfürsorge

Bildung (Schulen und Ausbildungszentren)

In diesen Feldern geht es uns darum, bedürftigen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Sie bilden den Kern unserer Arbeit. Neben dem Bau von jährlich etwa 300 Trinkwasserbrunnen und 500 Häusern für Obdachlose, vorwiegend in Indien, bietet die Stiftung jährlich mehr als 25 000 Patienten medizinische Hilfe (mobile Kliniken, Leprahilfe), laufend etwa 800 Schülern eine Schulausbildung, 300 Waisenkinder werden in Heimen unterstützt. Jährlich erhalten 2300 Menschen eine Berufsausbildung. Wir unterhalten dreiundzwanzig Näh- und Computerschulen in Indien, Sri Lanka und Afrika.

Aber es gibt weitere Arbeitsfelder:

Unterstützung von Flüchtlingen, besonders der vielen, die derzeit aus dem Irak und aus Syrien fliehen

Förderung von Frauen, die verfolgt und unterdrückt werden und völlig rechtlos dastehen.

Unterstützung von Opfern von Naturkatastrophen

All diesen unverschuldet in bittere Not geratenen Menschen versuchen wir, wenigstens das Überleben zu sichern, ihnen aber möglichst zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen. Sie erhalten finanzielle Unterstützung, Hilfsgüter und Lebensmittel.

Im Nahen Osten kümmert sich die Stiftung, seit dem Ausbruch des Krieges in Irak und Syrien, um Mädchen, die Gefangene des Islamischen Staates (IS) waren. Gemeinsam mit lokalen Organisationen betreibt sie ein Netzwerk von Helfern, die jesidischen und christlichen Mädchen nach ihrer Befreiung Schutz, Unterkunft und Therapie bieten. Sie kümmert sich auch um die Ausreise nach Deutschland und organisiert dafür die nötigen Papiere. In Deutschland werden die Mädchen in speziellen Heimen untergebracht, erhalten Therapie, Sprachkurse und Ausbildung. Letzteres wird vom Deutschen Staat bezahlt, von der Stiftung begleitet.

Die Spenden kommen an

Die Hatune Stiftung arbeitet als helfende Hand unter den Ärmsten der Armen, ohne dabei religiöse Ziele zu verfolgen. Schwester Hatune ist es ein Anliegen, dass möglichst viel der gespendeten Mittel auch bei den Menschen ankommen, die sie brauchen. Auch hat es die Stiftung geschafft, dass beispielsweise beim Haus- und Brunnenbau in Indien der eingesetzte Betrag durch den Staat, regionale Institutionen und private Gönner um ein Mehrfaches aufgestockt wird.

Und das ist mit gespendeten Geldern möglich:

600 Euro ermöglichen 100 mittellosen Patienten eine kostenlose medizinische Betreuung.

500 Euro finanzieren einen Brunnen.

450 Euro ermöglichen den Bau eines einfachen Hauses.

300 Euro kostet eine Kuh, die eine Familie miternähren kann.

240 Euro versorgen ein Waisenkind für ein Jahr.

7 Euro im Monat versorgen eine hungernde Familie mit Reis, Brot und Grundnahrungsmitteln.

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Wir glauben daran, dass man durch das Teilen und die Nächstenliebe eine sozial ungerechte Gesellschaft in eine armutsfreie, gesunde und harmonische Gesellschaft umwandeln kann.

Wir heißen Sie willkommen, uns Ihre Hände für diese heilige Arbeit zu reichen. Liebe Leser, Freunde, Gläubige, helfen Sie uns und fördern Sie unsere Arbeit, damit wir zusammen dem Wort Jesu folgen:

„Wahrlich, ich sage euch, was ihr getan habt einem von diesen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40)

Spenden Sie





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OFFIZIELLER NAME DER Hatune Foundation

Registriert in Deutschland als:
Schwester Hatune-Stiftung –
Helfende Hände für die Armen
Az 211.15.21 04-516

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