22-09-2016 Newsletter

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HATUNE Stiftung

September 2016 updates

 

 

 

Lieber Freund,

der letzte Teil des Sommers war für mich eine Zeit des Rückzuges und der Einkehr. Ich war zum ersten Mal im Leben in einer Kur, weil mein Körper eine dauerhafte Warnsignale ausgesendet hatte. Es half mir sehr. Ich schrieb an meinem neuen Buch über besondere spirituelle Erlebnisse, ich stellte mir aber auch viele Fragen. Wie wird es weitergehen mit dem Krieg im Nahen Osten? Wird die Auseinandersetzung in der islamischen Welt nun auch den Westen vollkommen ergreifen? Wird Europa friedlich bleiben?

Auch viele unserer Freunde stellten uns Fragen. Nach meiner letzten Reise nach Ägypten erhielten wir den Brief einer lieben Freundin und Spenderin aus den USA. Sie fragte, warum die katholische Kirche, auch in Ägypten, immer so prächtige Kirchen baue, während so viele Menschen noch in Not leben würden.

Wir nahmen diese gute Frage zum Anlass, allen Freunden der Hatune Stiftung etwas mehr von den Bedingungen unserer Hilfsarbeit zu berichten. Dies ist hier zu lesen. Wie wir als private NGO oft zwischen den Stühlen der großen Player in Politik und Kirche stehen, und wie unsere Hilfe auf verschlungenen Wegen doch immer zu den Bedürftigen kommt.

Wenn Ihr, liebe Freunde, auch eine Frage habt, dann schreibt uns bitte, wir freuen uns über Eure Anteilnahme.

Immer wieder erhalten wir erstaunte Kommentare von unseren Freunden aus der ganzen Welt, im persönlichen Gespräch und in den sozialen Medien, warum Deutschland denn alle die Flüchtlinge ins Land ließ. Und was mit Frau Merkel los sei.

Daher haben wir den Spieß auch ‘rumgedreht: Wir schrieben einen Brief an alle Freunde in den USA, um sie vor dem zu warnen, was noch auf sie zukommt. Ein Brief zum aktuellen Stand der Flüchtlingskrise in Europa. Sozusagen von der Vorfront der Masseneinwanderung in die westliche Hemisphäre. Wie die USA sehen kann was dies dem Kontinent antut – um daraus zu lernen. Dieser Brief hier.

Ebenso schwer tut sich die Welt derzeit in der Debatte um den Islam. Um die Trennung von Islam und Islamismus; ob der Islamische Staat islamisch ist; wie man mit dem Terror umgehen solle. Ein beeindruckendes Beispiel dazu fand kürzlich auf dem Internationalen Literaturfestival in Berlin statt. Der Bericht dazu hier. Es gab Islamfürsprecher und vermeintlich neutrale Wissenschaftler.

Am bewegendsten aber war das Zeugnis eines Mannes ohne politisch beschränkten Zugang zum Thema, mit konkreter Erfahrung vor Ort: Prof. Jan Ilhan Kizilhan berichtete über seine Arbeit als Psychologe, als Gutachter für ein Sonderprogramm der Regierung von Baden-Württemberg. Zur Therapie von 1100 weiblichen Opfern des Islamischen Staates in Deutschland.

Ich bin Prof. Kizilhan bei meinen Reisen in den Nahen Osten mehrfach begegnet, in den Flüchtlingslagern im Irak. Wir haben über ihn bereits berichtet. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen haben wir ihm bei seiner Arbeit im Irak geholfen. Zu vielen der Mädchen in Deutschland habe ich stetigen Kontakt.

Es freut mich, wie sehr wir bei der Rettung und Gesundung der Mädchen und Frauen, die oft Sexsklavinnen des Islamischen Staates gewesen sind, mit Prof. Kizilhan an einem Strang ziehen. Es wundert mich nicht, dass auch er eine klare Sicht auf den ideologischen, religiös motivierten Hintergrund der Täter hat.  Und ich bin froh, dass es immer mehr Stimmen in der öffentlichen Debatte gibt, die unsere lang gehegten Ansichten vertreten.

Liebe Freunde, weil wir noch mehr dafür sorgen wollen, das die Debatten fruchtbarer werden, vor allem aber, weil wir weiterhin noch mehr Notleidenden Menschen helfen wollen, brauchen wir Eure Unterstützung. Bitte schenkt uns eine Spende unter http://deutsch.hatunefoundation.com/start/.

Vielen Dank,

Gott segne Euch alle

Hatunes-signatur

Euere Schwester Hatune Dogan und ihr Team

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Neuerweg 2

34414 Warburg

Germany

Hans Erling Jensen

International Director

Hatune Foundation

+46 707 85 57

director@hatunefoundation.com

 

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